Die Wilderer hängten einen Förster an einen Baum und lachten: „Viel Spaß.“ Doch als ein Wolf auf seine Schreie hinzulief, geschah etwas, das alle schockierte…

LEBENSGESCHICHTEN

Die Wilderer hängten einen Förster kopfüber an einen Baum und lachten beim Weggehen: „Viel Spaß.“ Doch als auf sein Geschrei ein Wolf aus den Tiefen des Waldes herbeilief, tat der Raubtier etwas, wodurch der Förster beinahe das Bewusstsein verlor. 😲😢

Der Förster hatte die Wilderer schon von weitem bemerkt. Vier Männer kamen mit Gewehren über den Schneiseweg und schleppten ihre Beute mit sich. Er trat ihnen sofort entgegen und sagte entschieden:

— Hören Sie sofort mit der Jagd auf und verschwinden Sie aus dem Wald. Das ist ein Schutzgebiet.

Sie sahen sich an und lachten. Der Alte war allein, sie aber waren zu viert — kräftig, dreist und überzeugt, ungestraft davonzukommen.

— Du wirst für deine Worte bezahlen, Alter. Es ist noch keiner geboren, der uns etwas vorschreiben kann, sagte einer von ihnen.

Die Dinge entwickelten sich schnell. Sie packten ihn, warfen ihn in den Schnee und fesselten Hände und Füße. Er versuchte sich zu befreien, aber die Kräfte waren ungleich verteilt.

— Hängen wir ihn an einen Baum, wie lebenden Köder. Heute bekommen Bären und Wölfe ein ordentliches Mittagessen, schlug einer der Wilderer vor.

Sie warfen das Seil über einen dicken Ast, hängten ihn kopfüber auf und befestigten die Knoten fest. Das Blut schoss ihm in den Kopf, vor seinen Augen wurde es dunkel.

— Viel Spaß. Morgen kommen wir zurück, um deine Knochen zu holen, riefen sie schließlich und gingen lachend davon.

Der Schnee fiel in dichten Flocken, und der Wald versank in Stille. Der Alte hing dort hilflos, mit tauben Armen. Er wusste, dass er sich nicht selbst befreien konnte, auch wenn er bis zuletzt kämpfen würde. Er schrie, rief um Hilfe, aber ringsum war nur der Wald. Und plötzlich hörte man aus der Ferne ein Rascheln.

Er erwartete Menschen zu sehen, doch zwischen den Bäumen erschien ein grauer Schatten.

Ein Wolf.

Das Raubtier blieb zunächst auf Abstand und beobachtete ihn aufmerksam. Dann machte es einen Schritt, dann noch einen. Der Schnee knirschte leise unter seinen Pfoten. Seine bernsteinfarbenen Augen lösten sich nicht von dem Mann.

Der Förster erstarrte.

— Das war’s also … — schoss es ihm durch den Kopf. — Jetzt ist es vorbei.

Als der Wolf langgezogen heulte, zog sich im Inneren des Alten alles zusammen.

— Er ruft noch seine Freunde … — dachte er.

Er verabschiedete sich innerlich schon vom Leben, als das Tier etwas tat, das ihm den Atem raubte und ihm einen eiskalten Schauer über den Rücken jagte. 🫣😱

Der Wolf sprang hoch und packte das Seil mit den Zähnen. Der Alte dachte, das Tier zerreiße es, um an ihn heranzukommen. Das Seil spannte sich an und knarrte. Der Förster öffnete die Augen und sah, wie das Raubtier nicht ihn, sondern das Seil wütend zerriss.

Beim dritten Ruck lockerte sich der Knoten, das Seil riss, und der Alte stürzte schwer in den Schnee. Er lag da und konnte nicht glauben, dass er noch lebte. Der Wolf stand neben ihm, atmete schwer und sah ihn ruhig an, als hätte er ihn wiedererkannt.

Da erinnerte sich der Förster.

Im vergangenen Winter war er auf eine von Wilderern gestellte Falle gestoßen, in der ein junger Wolf kämpfte. Die Pfote war eingeklemmt, das Tier knurrte und versuchte zu beißen. Der Alte hätte einfach weitergehen können. Doch er hatte das Tier mit seiner Jacke bedeckt, die Falle geöffnet und den Wolf in den Wald entlassen.

Der Wolf hatte sich umgedreht und lange zu ihm hinübergesehen. Jetzt hatte er dasselbe getan.

Der Alte versuchte aufzustehen. Der Wolf wich ein paar Schritte zurück, heulte kurz auf und verschwand langsam zwischen den Bäumen.

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