Der Ehemann verdächtigte seine Frau der Untreue und kam früher nach Hause zurück… Doch alles endete so absurd, dass selbst im Himmel nicht sofort klar war, was passiert war.
Ein Mann verdächtigte seine Frau schon seit Längerem, ihn zu betrügen. Er bemerkte seltsame Anrufe, ihre nervösen Blicke und wie sie plötzlich ohne Grund anfing, sich herauszuputzen.
Also beschloss er eines Tages, alles selbst zu überprüfen.
Er ging wie gewohnt zur Arbeit, kam aber eine Stunde später heimlich nach Hause zurück.
Seine Frau öffnete die Tür. Sie trug einen Morgenmantel, ihre Haare waren zerzaust, und ihr Gesicht wirkte viel zu überrascht.

— Wo ist er? — schrie der Ehemann sofort. — Wo ist der Mann, der mit dir zusammen war?
Die Frau blinzelte erschrocken.
— Schatz, ich verstehe nicht, wovon du sprichst.
Aber der Ehemann hörte längst nicht mehr zu.
Er rannte durchs ganze Haus. Schaute ins Schlafzimmer, unter das Bett, in den Kleiderschrank, ins Badezimmer, auf den Balkon — niemand da. Dann ging er nach oben, in die Küche, und schaute aus dem Fenster.
Im Hof stand ein Mann in einem Volkswagen.
— Da ist er! — entschied der Ehemann. — Das ist ganz sicher er!
Vor Wut packte er den Kühlschrank, zog ihn mit großer Mühe zum Fenster und warf ihn hinunter, direkt auf das Auto.
Doch unter dieser Anspannung erlitt er einen Herzinfarkt und starb auf der Stelle.
Im nächsten Moment stand er vor den Himmelstoren.
Vor ihm stand der Heilige Petrus.

— Was ist mit dir passiert? — fragte er.
Der Mann erzählte die ganze Geschichte: von den Verdächtigungen, seiner Frau, dem Volkswagen und dem Kühlschrank.
Der Heilige Petrus runzelte die Stirn.
— Also hast du aus Eifersucht einen Menschen getötet, ohne die Sache auch nur zu prüfen? Nein, du darfst hier nicht hinein.
Er zog an einem Hebel, unter den Füßen des Mannes öffnete sich eine Falltür, und er stürzte hinab.
Ein paar Minuten später erschien ein zweiter Mann an den Toren.
— Und wie bist du hierhergekommen? — fragte der Heilige Petrus.
— Keine Ahnung, antwortete der Mann verwirrt. — Ich saß einfach in meinem Volkswagen, habe niemanden gestört… und plötzlich fiel mir ein Kühlschrank vom Himmel auf den Kopf!
Der Heilige Petrus seufzte.
— Ach so, du bist das also. Na gut, komm rein… genauer gesagt, auch runter.
Er zog den Hebel erneut, und der zweite Mann verschwand.

Noch ein paar Minuten vergingen.
Ein dritter Mann erschien an den Toren.
Der Heilige Petrus sah ihn müde an:
— Und was machst du hier?
Der Mann kratzte sich am Kopf und sagte:
— Ehrlich gesagt, ich verstehe es selbst nicht ganz… Ich saß einfach im Kühlschrank.







