Kirill Tereshin, im Internet als „Bazooka-Arme“ bekannt, wurde Mitte der 2010er Jahre zu einer der meistdiskutierten Figuren in den russischen sozialen Netzwerken.

Sein plötzlicher Ruhm beruhte nicht auf sportlichen Leistungen oder Showbusiness, sondern auf seinem schockierenden Aussehen – riesige, übergroße Bizepse, die er sich durch Synthol-Injektionen verschaffte.
Zuvor führte Kirill ein ganz normales Leben: Er arbeitete in einer Autowaschanlage und interessierte sich für Sport. Doch der Traum von Ruhm und einem „perfekten Körper“ verdrängte den gesunden Menschenverstand.

Er begann, sich Synthol zu injizieren – ein ölbasierter Stoff, der die Muskeln nur optisch vergrößert, aber keine Kraft verleiht.
Diese Entscheidung wurde bald zu einer gefährlichen Sucht: Trotz schmerzhafter Komplikationen und ärztlicher Warnungen machte Tereshin weiter.
Mit der Zeit wurde sein Aussehen immer beängstigender. Seine Arme nahmen eine unnatürliche Form an, es kam zu Entzündungen und die Gefahr einer Amputation bestand.

Trotz aller Kritik schockierte Kirill weiterhin die Öffentlichkeit mit immer größeren „Muskeln“, bis es zum Äußersten kam. Seine Gesundheit war ernsthaft gefährdet.
Unter dem Druck der Umstände und nach mehreren Operationen beendete Kirill schließlich die Injektionen. Er verschwand aus der Öffentlichkeit, löschte seine Accounts und zog Gerüchten zufolge in ein abgelegenes Dorf, um ein zurückgezogenes Leben zu führen.

Gelegentlich taucht er in den Medien mit bewegenden Geständnissen auf: „Ich habe mein Leben zerstört.“







